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"Ich weiß nicht ob es besser wird, wenn es anders wird. Ich weiß nur, dass es anders werden muss, wenn es besser werden soll."

Georg Christoph Lichtenberg

Psychosomatische Erkrankungen

Sie waren bereits oft beim Arzt, der findet aber keine körperlichen Ursachen für Ihre Krankheit? Sie haben ständig Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, Herzprobleme oder sind erschöpft, ohne dass es eine körperliche Erklärung dafür gibt?

Wenn dauerhafte seelische Belastungen sich in körperlichen Beschwerden ausdrücken, dann spricht man von psychosomatischen Erkrankungen. Durch den Einfluss der Seele (Psyche) auf den Körper (Soma) kann es sein, dass Sie sich krank fühlen aber der Arzt findet keine organische Ursache. Der Auslöser für eine Psychosomatische Erkrankung ist oft ein Konflikt. Es entsteht eine seelische Anspannung, die auf vielfältige Weise auf den Körper einwirkt. Das Nervensystem wird beeinflusst und es kommt zu Hormonausschüttungen, die den Stoffwechsel des Körpers verändern und ihn krank machen können. Solche Einwirkungen können auch das Immunsystem beeinflussen.

Aktuell geht man davon aus, dass mindestens 25 Prozent der deutschen Erwachsenen einmal oder dauerhaft an psychosomatischen Beschwerden leiden.

 

Seelische Belastungen, die zu Psychosomatischen Krankheiten führen können:

  • beruflicher Stress, zum Beispiel Probleme mit Vorgesetzten oder Kollegen/Innen oder ständige Überforderung durch ein zu großes Arbeitspensum
  • Konflikte in der Partnerschaft oder der Familie
  • Lebenskrisen, wie zum Beispiel der Tod eines nahen Angehörigen oder Trennung/Scheidung
  • Traumatische Erfahrungen
  • Depressionen
  • schwierige Lebensumstände, wie zum Beispiel finanzielle Probleme
  • innere Konflikte aus der Kindheit