Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

"Ich weiß nicht ob es besser wird, wenn es anders wird. Ich weiß nur, dass es anders werden muss, wenn es besser werden soll."

Georg Christoph Lichtenberg

Traumafolgestörung

Ein Trauma ist eine "seelische Verletzung", die durch ein traumatisierendes Erlebnis entstehen kann.

Dies bedeutet aber nicht zwangsläufig ein großes, schlimmes Erlebnis zu haben, auch physische und psychische Abwertungen, Unfälle, immer wiederkehrende negative Erlebnisse können ein Trauma und Spätfolgen hervorrufen. So kann es vorkommen, dass immer wieder die gleichen Bilder auftauchen oder Sie bestimmte Situationen meiden. Weitere Folgen sind dann vielleicht  Selbstvorwürfe, häufige Traurigkeit, Nervosität, innere Unruhe, Schlafprobleme, Reizbarkeit, Ängste und Panikattacken, depressive Verstimmungen, aber auch körperliche Stressfolgeerkrankungen.

Am Anfang der Behandlung erfolgt eine ausführlichen und fundierten Anamnese des Traumas und die mit ihm verbundenen belastenden Symptome. Damit Sie sich als Klient  vorsichtig der Traumathematik nähern können, braucht es einen sicheren und geschützten Rahmen. Wichtige Voraussetzung ist die Stabilisierung z.B. mit Ressourcenarbeit und anderen stabilisierenden Elementen.

Bei der Arbeit mit EMDR lassen sich die mit dem traumatisierenden Erlebnis verbundenen Bilder und Situationen ansehen und somit von den belastenden Emotionen entkoppeln. Vorsichtig werden Sie durch das Erinnerte und die dazugehörigen Empfindungen geleitet. Eine EMDR-Sitzung kann man mit einer Auto- oder Bahnfahrt vergleichen: Das Erlebte zieht noch einmal an einem vorbei – allerdings aus sicherer Distanz und in Begleitung Ihrer Therapeutin. Im weiteren Verlauf der Therapie verblasst die belastende Erinnerung Stück für Stück und die Symptome des Traumas werden aufgelöst.